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Die industrielle Massentierhaltung ist eine fürchterliche Tierquälerei und Katastrophe für die Menschheit!

 Massentierhaltung

Massentierhaltung hat durch seine breite Anwendung von Antibiotika zu einer immer weiter rasch ansteigenden Anzahl von multiresistenten Killerbakterien geführt.
Massentierhaltung ist eine wesentliche Brutstätte der sog. Krankenhauskeime (MRSA – Methicillin resistenter Staphylococcus aureus)!
Zwischen Mensch- und Tier-MRSA Varianten kommt es zu einem vermehrten Austausch. Multiresistente Tierkeime werden in Besorgnis erregendem Ausmaß auf den Menschen übertragen und umgekehrt.
Unsere Antibiotika werden zunehmend wirkungslos!
Wenn diese Wunderwaffe der Medizin keine Wirkung mehr hat, ist das eine Apokalypse.

Skandal in Niedersachsen
Insbesondere in Niedersachsen, wo alle ein bis zwei Kilometer ein Maststall vorhanden ist, zeigt sich der katastrophale Zusammenhang zwischen Massentierzucht und den multiresistenten Keimen in den umliegenden Kliniken.
Ein hochgradiger mafiöser Filz zwischen Agrarlobby und Politik hat dies seit vielen Jahren herbeigeführt. Geschehen tut nach wie vor nichts Wesentliches.
Fleischatlas / Schlachtung
2011 weltweit
58 Milliarden Hühner
1, 3 Milliarden Schweine
(Tendenz seit Jahren steigend, da bei Geflügel und Schweinen der internationale Markt weiter rasant wächst, da hier die Massentierhaltung auf engem Raum besonders gut „funktioniert“.)

2012 DEUTSCHLAND
628 MILLIONEN HÜHNER
58 MILLIONEN SCHWEINE
33 MILLIONEN PUTEN
25 MILLIONEN ENTEN
3 MILLIONEN RINDER
1 MILLIONEN SCHAFE
½ MILLIONEN GÄNSE

Tierschutz- und Arzneimittelrecht
Das von der Lebensmittel- und Agrarwirtschaft durchgeführte sog. Qualitätssicherungssystem QS ist völlig ineffektiv!
Es herrschen nach wie vor unerträgliche Missstände in der Tierhaltung.
Mit den Haltungsbedingungen der Tiere stimmt es hinten und vorne nicht, wenn man Hühner, Puten, Schweine, Kälber, etc.. nicht ohne massivem Antibiotikaeinsatz aufziehen kann.
Das Tierschutz- und Arzneimittelrecht muss dringend geändert werden!

Trotz all dieser längst bekannten Problematik um die Massentierhaltung werden von den verantwortlichen Politikern dringend notwendige Maßnahmen nicht umgesetzt!
Der Europaabgeordnete Prof. Dr. Klaus Buchner fordert:

1. Sofortiges Verbot von Reserve-Antibiotika in der Massentierhaltung.
2. Erheblich höhere Auflagen und Kontrollen zur Reduktion des Antibiotika-Einsatzes
und sonstiger Medikamente bzw. Chemikalien in der Massentierhaltung.
3. Verbot der Vergabe von Medikamenten an gesunde Tiere.
4. Trennung des Arzneimittelverkaufs von der tierärztlichen Behandlung.
5. Schluss mit der Förderung von Großmastanlagen.
6. Ökologische Agrarwirtschaft mit streng zertifizierten Produktionsabläufen.
7. Artgerechte Tierhaltung auf Weiden in angemessener Zahl.
8. Letztendlich Abschaffung der Massentierhaltung.

Auszug aus
KLAUS GRAUST’S VOR MASSENTIERFLEISCH UND ANTIBIOTIKA RESISTENTEN KEIMEN
Collage Michael Falke

 

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Konzernmacht begrenzen – Wettbewerbsrecht verschärfen

Megafusionen verhindern! Konzerne

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) unterstützt die Forderung namentlicher Verbände aus dem Bereich Landwirtschaft und Ernährung nach einer Veränderung des Wettbewerbsrechts, um die Marktmacht global agierender Multis zu begrenzen. Ausgelöst durch die Fusionen der Agrar- und Chemiekonzerne Bayer und Monsanto und anderer Konzernzusammenschlüsse wurde die Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle unter anderem von der Aktion Agrar, der Aktionsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, dem Forum Umwelt und Entwicklung, dem Netzwerk solidarische Landwirtschaft und vielen anderen Vereinigungen am 25. April 2017 herausgegeben. Es werden sieben Forderungen erhoben, die bei den Delegierten des ÖDP-Bundesparteitages auf uneingeschränkte Zustimmung gestoßen sind.
Die ÖDP unterstützt die erhobenen Forderungen vorbehaltlos, da sie zwingend Voraussetzung sind, um die Ernährung der Welt heute und morgen in den Händen von widerstandsfähigen bäuerlichen und handwerklichen Betrieben zu halten. Als Partei, die den Menschen und den Schutz des Planeten unter das Motto „Mensch vor Profit“ und damit über  die Profitgier von Wirtschaftsunternehmen stellt, hält die ÖDP gleichfalls eine Verschärfung der Fusions- und Missbrauchskontrolle für unerlässlich, um die Marktmacht der global agierenden Multis zu begrenzen.
Die ÖDP wird die sieben Forderungen im Bundestagswahlkampf zum Thema machen. Im Wesentlichen geht es darum, die Regeln zum Stopp von Fusionen zu verschärfen, transparente Marktmacht und Firmenstrukturen zu erreichen, Rechtsinstrumente für die Entflechtung von Konzernen auszubauen, die Kontrollstellen finanziell und personell besser auszustatten sowie die Konzernmacht weltweit einzugrenzen. Die Dachbotschaft laute Ernährungssouveränität statt Agrarindustrie. Gleichsam werde die Forderung nach Erhaltung und nachhaltiger Weiterentwicklung von Saatgut als Gemeingut durch die öffentliche Hand erhoben.
Die zitierte Streitschrift kann unter https://www.aktion-agrar.de/konzernmacht-begrenzen/ nachgelesen werden.

 

Grafik Michael Falke

 

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ÖDP

Bundesparteitag der
Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP)

Wo?

Festsaal des Stadttheaters, Schlosslände 1, 85049 Ingolstadt

Wann?

Am Samstag, den 6. Mai 2017, ab 11.00 Uhr.
Am Sonntag, den 7. Mai 2017, ab 9.00 Uhr.

Schwerpunkte

Interessante Programmdebatten stehen an, die sich vorwiegend mit einer enkel- und zukunftstauglichen
Sozial- und Integrationspolitik beschäftigen werden. Für die ÖDP gilt die Maxime
„Mensch vor Profit“ und ausschließlich dem Gemeinwohl verpflichtet! Diese Botschaft wird
sich wie ein „oranger“ Faden durch das Bundespolitische Programm ziehen.

Rahmenprogramm

Am Abend des 6. Mai begeht die ÖDP ab 20 Uhr den Festakt anlässlich ihres 35-jährigen
Partei-Jubiläums. Die Festrede wird der Politologe und frühere Landesvorsitzende der ÖDP
Bayern, Bernhard Suttner aus Windberg, halten. Auch hierzu sind Sie herzlich eingeladen.

Pressekonferenz

Die Pressekonferenz des Parteitags findet am Sonntag, den 7. Mai, 11 Uhr statt. Bitte melden
Sie sich an der Information an. Wenn Sie Ihr Kommen vorab per E-Mail ankündigen,
erleichtert dies unsere Planungen.

Weitere Informationen

Alle Informationen zum Bundesparteitag finden Sie hier:


https://www.oedp.de/index.php?id=28634

 

Grafik Michael Falke

 

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ÖDP unterstützt Atomwaffen-Verbotsvertrag

Klamt: „Nuklearwaffen müssen völkerrechtlich geächtet werden!“

„Die ÖDP fordert die Bundesregierung auf, an den UN-Verhandlungen für ein Atomwaffenverbot teilzunehmen und sich für ein weltweites Verbot solcher Waffen auszusprechen“, so Guido Klamt, erster stellvertretender Vorsitzender des Bundesarbeitskreises Demokratie, Außenpolitik, Europa der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Außer den Niederlanden und Ungarn seien bisher alle NATO-Staaten den UN-Verhandlungen fern geblieben.
„Der Boykott von multilateralen Verhandlungen zu einem Atomwaffenverbot schadet der Glaubwürdigkeit der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der nuklearen Rüstungskontrolle“, so Guido Klamt weiter. Es gehe um ein rechtsverbindliches Instrument zum Verbot nuklearer Waffen, welches zur vollständigen Vernichtung dieser Massenvernichtungswaffen führen solle. Immerhin gebe es auf der Welt noch fast 15.000 Atomwaffen, von denen etwa 1.800 ständig einsatzbereit seien und innerhalb weniger Minuten abgefeuert werden können. Im vergangenen Jahr haben rund 70% der Staatengemeinschaft für Verbotsverhandlungen gestimmt. Deutschland hingegen boykottiere  gemeinsam mit den USA, anderen NATO-Staaten und Russland jeden Fortschritt in Richtung einer konsequenten Ächtung. Dabei, so Guido Klamt, würde mit einem Verbot endlich eine Lücke im Völkerrecht geschlossen: „Nuklearwaffen sind die einzigen Massenvernichtungswaffen, die noch nicht völkerrechtlich geächtet werden.“
Der Vertrag solle Atomwaffen völkerrechtlich verbindlich für illegal erklären und allen Vertragsparteien die Entwicklung, Produktion, das Testen, den Erwerb, Besitz, die Lagerung, die Weitergabe, die Stationierung und den Einsatz von Atomwaffen sowie die Unterstützung, Finanzierung, Ermunterung oder Anregung dieser Handlungen verbieten. Damit würde der Vertrag nach Auffassung der ÖDP einen bedeutenden Beitrag zur Realisierung einer Welt ohne Atomwaffen leisten.  Der von der Bundesregierung als ausreichend empfundene Nichtverbreitungsvertrag (NVV) verbiete dagegen keine Atomwaffen. Vielmehr untersagt er Staaten, die zum damaligen Zeitpunkt, als der NVV verhandelt wurde, über keine Atomwaffen verfügten, sich Nuklearwaffen anzueignen. Den Atomwaffenstaaten verbiete er die Weitergabe. Der Vertrag verlange zudem von allen Parteien, die nukleare Abrüstung in redlicher Absicht durch Verhandlungen voranzutreiben.
 Die ÖDP fordert in ihrem Bundespolitischen Programm seit vielen Jahren die Abschaffung aller Atomwaffen. Daher unterstützt sie die Schaffung des Atomwaffen-Verbotsvertrags und sieht den NVV als unzureichend an. Auch Volker Reusing, Vorsitzender des BAK Demokratie, Außenpolitik, Europa sieht die Verhandlungen zum Atomwaffenverbotsvertrag als gewaltigen Fortschritt. „Bis Mitte der 1990er Jahre hatte die UN-Vollversammlung mit großer Mehrheit mehrfach Resolutionen beschlossen, welche die Drohung mit Atomwaffen und deren Einsatz verbieten sollten. Gegen diese Resolutionen wurde aber stets ein Veto eingelegt durch als ständige Mitglieder zum UN-Sicherheitsrat gehörende Atommächte. Der neue Ansatz, erst einen verbindlichen Vertrag zu schaffen, der Nuklearwaffen ganz untersagt, und gegen den die Atommächte, anders als bei sicherheitspolitischen Resolutionen der UN-Vollversammlung kein Vetorecht haben, wird zum Erfolg führen.“ Dadurch werde genug politischer Druck entstehen, um die Atommächte zu bewegen, schrittweise ihre Nuklearwaffen abzurüsten und dabei die atomare Abschreckung durch massiven Ausbau von Vertrauensbildung und gegenseitiger Kontrolle zu ersetzen.

 

 

 

Grafik Michael Falke

 

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AbL warnt vor Verharmlosung der Wolfsproblematik

„Den hiesigen Wölfen muss ihre eigentlich artgemäße Scheu vor Menschen rasch durch massive Vergrämung und auch durch Abschüsse wieder neu beigebracht werden.“
Rasche und ortsnahe Lösungen statt neuer bürokratischer Hürden nötig.  

Wolf

Der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt die neuerliche Feststellung des Naturschutzverbands NABU, dass der vor Jahresfrist in Niedersachsen abgeschossene Problemwolf „MT6“  ein „nicht mehr zu kalkulierendes Risiko für Menschen“ dargestellt habe und dass auch ein weiterer auffälliger Wolf  möglicherweise ein Risiko für Menschen sein könne.  AbL-Sprecher Eckehard Niemann unterstützt auch die NABU-Forderungen nach einem einheitlichen Umgang der Bundesländer mit auffälligen Wölfen und nach einer Ursachensuche für solches Wolfs-Verhalten. 

Allerdings, so die AbL, könne man die Behauptungen des NABU nicht nachvollziehen, dass „ausgewachsene Wölfe extrem selten die Nähe zu Menschen“ suchen würden, dass „die meisten Begegnungen ungefährlich“ seien und „in der Regel auf eine naive Neugier junger Wölfe“ oder „am wahrscheinlichsten auf eine Anfütterung durch Menschen“ zurückzuführen seien.

Es sei eine Tatsache, dass nicht nur einzelne, sondern viele hiesige Wölfe die eigentlich angeborene Scheu vor den Menschen verloren hätten – was durch viele Fälle der Näherung an Menschen und durch massiv zunehmende Nutztier-Risse belegt sei. Dies nur mit dem jungen Alter von Wölfen oder mit angeblicher Anfütterung zu erklären, werde den immens  gewachsenen Problemen nicht gerecht. Die wichtigste Ursache dafür bestehe in der fehlenden raschen Vergrämung von Wölfen, die Menschen, Siedlungen und Nutztierherden unnatürlich nahe kämen. Damit die in die heutige Kulturlandschaft eingewanderten Wölfe ihre eigentlich artgemäße Scheu wieder erlernten, sei nicht nur in Einzelfällen, sondern jeweils orts- und fallnah in ganzer Breite eine effektive Vergrämung mit Gummikugeln und auch mit Abschüssen unerlässlich. Eine vom NABU vorgeschlagene Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes für den Wolf (DBBW) würde hierbei lediglich neue bürokratische Hürden schaffen.  

Darüber hinaus müsse endlich ergebnisoffen geklärt werden, ob die Wolfspopulation, die ja für diese Wolfsart übergreifend für Deutschland, Polen, das Baltikum und Weißrussland betrachtet und bewertet werden müsse, nicht längst eine Regulierung des Wolfsbestands rechtfertige.

 

Bild Michael Falke

 

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Gutes Leben für alle

    Grundeinkommen


Dieses Motto steht als höchstes Ziel am Anfang und über der gesamten Programmatik der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Der extrem ungleich verteilte Zugang zu existenznotwendigen Lebensmitteln bzw. zu Geld scheint seit Jahrtausenden unüberwindbar zu sein und mehr noch: Er wird zur Rechtfertigung der Herrschaft von Menschen über Menschen benutzt. Wer Zugang zu ausreichend Geld hat, kann nicht nur über sein eigenes Leben, sondern auch über das Anderer bestimmen, die im Kampf ums tägliche Überleben nur begrenzt Selbstbestimmung erfahren.
Wurde das früher mit dem Geburtsrecht des Adels begründet, so muss heute vor allem das Leistungsprinzip dafür herhalten: Teilhabe gibt es nur gegen eine bezahlte Leistung oder allenfalls als Almosen. Zum ersten Mal in der Geschichte haben wir heute mit dem Instrument „Grundeinkommen“ die Möglichkeit, hier einen gewissen Ausgleich zu schaffen − mehr noch: alle Menschen von den Zwängen und Ängsten um das bloße Überleben zu befreien, um ihnen ein schöpferisches Leben zu ermöglichen. Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar. Ein Grundeinkommen sichert dies nicht nur theoretisch, sondern durch materielle Unabhängigkeit auch in der Realität ab. Gleichzeitig rückt es die Endlichkeit der Ressourcen, die „der blaue Planet Erde“ uns und den nachfolgenden Generationen zur Verfügung stellt, in den Fokus. Dies geschieht durch die Art der Finanzierung des Grundeinkommens (Ökosteuern), vor allem aber auch durch die Befreiung von andauerndem Wachstumszwang.

Mehr zum Für und Wider des Grundeinkommens finden Sie in der neuesten Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift ÖkologiePolitik, Seiten 10 ff.

 

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Nur wer sich in der Gegenwart engagiert,
kann die Zukunft verbessern.

ÖDP Uelzen

 

 

Unser Land braucht eine ökologische und sozial orientierte Partei, die für die Bewahrung der Lebensgrundlagen eintritt und die demokratische Erneuerung vorantreibt.
Wir bitten Sie daher: Treten Sie der ÖDP als aktives oder förderndes Mitglied bei und bauen Sie eine neue Bewegung mit uns auf.
Fordern Sie unser Programm an!


Werden Sie Mitglied!

Gemeinsam schaffen wir eine Wende in der Politik!

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie unter

                  Schnuppermitgliedschaft

 

Foto Michael Falke

 

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Auf der Zielgeraden!

                  Bundestagswahl ödp

Die ÖDP Niedersachsen hat zur Bundestagswahl mittlerweile

                        1.424

von 2000 sogenannten Unterstützungsunterschriften sammeln können und damit beste Chancen, zur Wahl zugelassen zu werden.

Zur Erläuterung: Parteien, die bisher nicht im Bundestag oder in einem Landesparlament vertreten waren, müssen, wohl um die Ernsthaftigkeit ihrer politischen Ziele zu dokumentieren, für die Zulassung zur Wahl dem Landeswahlleiter 2000 Unterstützungsunterschriften, das sind Empfehlungen wahlberechtigter Bürger, die der Meinung sind, dass die ÖDP eine Chance zur Wahlteilnahme haben sollte, vorlegen.


Das Formular Finden Sie unter
http://www.ödp-uelzen.de/Bundestagswahl/UU.pdf

unter
http://www.ödp-uelzen.de/Bundestagswahl.html

finden Sie weitere Erläuterung. Ich schicke Ihnen die Formulare auch gerne zu. Für uns ist es recht mühselig, diese Unterschriften einzuholen. Dies auch unter dem Aspekt, dass vielfach fälschlich angenommen wird, dass damit eine Aussage zur Wahl getroffen wird.

Daher meine Bitte an Sie:

        Helfen Sie mir! Jede Unterschrift zählt!

Sofern Sie zu dem Thema Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne telefonisch (0581-99066) oder per Mail (info@ödp-uelzen.de) zur Verfügung. Ich suche auch weiterhin SammlerInnen, die selbständig in ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis sammeln oder mir auf einem Info-Stand in Uelzen helfen wollen.

 

Michael Falke

(ÖDP-Kreisgruppe Uelzen)

 

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Die ÖDP ist dabei …

auf der Messe für nachhaltigen Lebensstil.

 fair goods

In der Ökologisch-Demokratischen Partei engagieren sich Menschen, die ganzheitlich denken und gemeinschaftlich handeln. So schaffen wir es, verantwortungsvolle und nachhaltige Lösungen für eine lebenswerte und gerechte Gesellschaft und zum Schutze der Tiere und der Umwelt zu entwickeln. Wir distanzieren uns von der Maxime des ständigen Wachstumszwangs und positionieren uns als Alternative gegen ausschließlich wirtschaftsgesteuerte Interessen.
In zahlreichen Volksabstimmungen haben wir die Rechte und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vertreten und die Demokratie als wesentlichen Bestandteil unserer Gesellschaft gestärkt. Mit unserer Kampagne „Klaus graust´s“ weisen wir auf ein Problem hin, das uns alle betrifft: Die Massentierhaltung, und die sich hieraus ergebende Entstehung multiresistenter Keime, die sich direkt auf unsere Gesundheit auswirkt.

Die ÖDP ist dabei … auf der Messe für nachhaltigen Lebensstil.
Hannover, 8. und 9. April 2017
Der Konsument entscheidet. Dennoch:
Faire Produkte brauchen eine
politische Vertretung!
Besuchen Sie uns am Stand Nr. f 23

Martin F. Dreß
Landesvorsitzender ÖDP Niedersachsen
Iko Schneider
Schatzmeister im Landesvorstand der ÖDP Niedersachsen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand. Gern kommen wir mit Ihnen ins Gespräch.

 

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Pressemitteilung des LBU-Umweltverbands:

A-39-Baubeginn-Ankündigungen sind leere Zweckpropaganda    

Der niedersächsische Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) geht – im Gegensatz zu „optimistischen Zweckmeldungen des Nordland-Autobahn-Vereins“ - davon aus, dass sich die beiden laufenden Planfeststellungsverfahren für die ersten  zwei der sieben A39Planungsabschnitte der geplanten A 39 noch weiter verzögern werden und dass die absolut unsichere Entscheidung über die Baureife für die gesamte A 39 in unbestimmbarer Ferne liege. In beiden dieser Planfeststellungs-verfahren (für den nördlichsten und den südlichsten Planabschnitt) müssten neue Verkehrsprognosen und Rahmenbedingungen eingearbeitet werden, vermutlich auch nochmals nach den noch ausstehenden Erörterungsterminen. Ohnehin gebe es keinen Baubeginn für einen Einzelabschnitt, sondern allenfalls eine Baureife nach abgeschlossenen Planfeststellungen aller 7 Abschnitte. Ein solcher Planfeststellungsbeschluss würde dann von den Autobahngegnern mit guten Argumenten beklagt werden, selbstverständlich mit aufschiebender Wirkung hinsichtlich eines beabsichtigten Baubeginns (sofern bis dahin die begrenzten Finanzmittel nicht ohnehin aufgebraucht wären).

Einige Medien hatten zuvor über einen Newsletter des IHK-nahen „Nordland-Autobahn-Vereins“ berichtet, der sich auf Spekulationen des niedersächsischen Verkehrsministers Lies bzw. der Autobahnplaner über einen ersten Spatenstich für den Südabschnitt schon im Jahre 2018, von zwei weiteren Abschnitten im Jahr 2019 und von allen 7 Abschnitten im Jahre 2020 berufen hatte. LBU-Vertreter Eckehard Niemann bezeichnete all dies als „wenig verantwortliche und unseriöse Zweck-Propaganda“, die der betroffenen Region Sand in die Augen streuen solle – abermals zu Lasten des wirklich anstehenden und regionaldienlichen Ausbaus der Bundesstraße 4.

Der LBU erinnerte an die Inhaltsleere früherer Ankündigungen: Im August 2007 habe der damalige Ministerpräsident Wulff von einem Baubeginn ab 2010 geredet, im Februar 2009 der CDU-Politiker Althusmann von einem Baubeginn 2014. Der CDU-Landtagsabgeordnete Hillmer habe dann im Juli 2012 im Beisein des damaligen Ministerpräsidenten McAllister einen Baubeginn für 2013 versprochen. Im November 2015 habe sich dann Bundesstaatssekretär Ferlemann mit der Losung hervorgetan, das Baurecht für den ersten Abschnitt könne schon 2017 vorliegen.  Minister Lies habe im Frühjahr 2015 von 2017 geredet, um danach dann im April 2016 von seiner Vorfreude auf einen ersten Spatenstich im Jahre 2018 oder 2019 zu schwärmen.      

LBU-Sprecher Eckehard Niemann rief die A-39-Betroffenen auf, derlei Versprechen der A-39-Lobbyisten keinen Glauben zu schenken. Die Politiker sollten sich solcher Parolen im Interesse der Seriosität und der Glaubwürdigkeit zukünftig besser enthalten. Niemann: „Die A 39 wird aller Voraussicht nach am Sankt-Nimmerleinstag gebaut werden…“ 

Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V. (LBU)
Regionalgruppe Ostheide – Pressesprecher: Eckehard Niemann
Varendorfer Str. 24, 29553 Bienenbüttel, 0151-11201634, eckehard.niemann@freenet.de 

 

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Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)


Wahlkampfplaner  Niedersachsen     


Die Vorbereitungen zur Bundestagswahl 2017 laufen in Niedersachsen auf vollen Touren. Die Landesliste ist aufgestellt, die Kandidaten-Flyer sind gedruckt und am Wahlkampfkonzept wird gearbeitet.

ÖDP Infostand

Noch ist allerdings die Sammlung der notwendigen Unterstützungs-Unterschriften(UUen) nicht abgeschlossen: 2.000 Wahlberechtigte müssen uns mit ihrer Unterschrift unterstützen, damit die ÖDP überhaupt auf dem Wahlzettel steht. Die Unterstützer verpflichten sich dadurch zu nichts und ihre Daten werden auch nicht gespeichert oder anderweitig verwendet.

Wir sammeln die UU nicht nur bei Freunden und Bekannten, sondern zusätzlich auf Infoständen, anlässlich von größeren Veranstaltungen oder in Fußgängerzonen.
Gut frequentierte Bereiche in der Nähe von Universitäten haben sich ebenfalls als gute Sammelorte erwiesen. Unser Landeswahlbeauftragter ist bei jedem Termin vor Ort, es ist allerdings jeweils mindestens eine weitere Person nötig, damit die Sammlung erfolgreich sein kann.

Und deswegen hältst Du heute diesen Planer in der Hand: Findest Du einen Termin / Ort interessant? Könntest Du Dir vorstellen, dort für die ÖDP zu werben und Unterschriften zu sammeln, evtl. auch nur einzelne Stunden? Oder hast Du eine Idee für einen weiterenTermin, eine Veranstaltung? Gerne auch an einem hier schon verplanten Tag, wir sind da flexibel!

Melde Dich einfach bei Michael Falke, Uelzen

Mail michael.falke.oedp@gmail.com oder per

Telefon Uelzen 0581-99066 

Termine für Unterschriftensammlungen zur Bundestagswahl 2017

  

März 2017

Datum

Stadt

Standort/ Veranstaltung/ Treffpunkt

Sa., 18.03.

Hannover

Lister Meile / Lindener Markt

Mo., 27.03.
bis Fr., 31.03.

Osnabrück

Hochschule, Treffpunkt Zentral-Bibliothek
(am 30.3. evtl. Wochenmarkt im Zentrum)

 

April 2017

 

Datum

Stadt

Standort/ Veranstaltung/ Treffpunkt

Sa., 01.04.

Hannover

Lister Meile / Lindener Markt

Sa., 08.04.
und
So., 09.04

Hannover

HCC, Messe Fairgoods, Die ÖDP ist hier mit einem eigenen Stand vertreten und lädt zu Gesprächen ein. Standbetreuer gesucht!

Mo., 10.04.
bis 
Do., 13.04.

Oldenburg

Universität, Bibliothek,  (Di. u. Do. evtl. Wochenmarkt)

Schulferien!

Di., 18.04.
bis Sa., 22.04.

Braun-schweig

Techn. Universität, Bibliothek 
(am Sa. evtl. im Zentrum)

Schulferien!

Mo., 24.04.
bis Fr., 28.04.

Hannover

Leibniz-Universität, Treffpunkt Mensa

Sa., 29.04.

Hannover

Lister Meile / Lindener Markt

 

Mai 2017

Datum

Stadt

Standort/ Veranstaltung/ Treffpunkt

Mo., 08.05.
bis Fr., 12.05.

Göttingen

Universität, Bibliothek

Sa., 13.05.

Göttingen

Stadtzentrum

Mo., 22.05.
bis Mi., 24.05.

Lüneburg

Universität, Bibliothek

Mo., 29.05.
bis Mi., 31.05.

Hannover

Leibniz-Universität, Treffpunkt Mensa

Juni 2017

Datum

Stadt

Standort/ Veranstaltung/ Treffpunkt

Do., 01.06.
bis Sa., 03.06.

Wunstorf

Stadtzentrum,
Freitag möglichst am Wochenmarkt

Di., 06.06.
bis Mi., 07.06.

Hannover

 Leibniz-Universität, Treffpunkt Mensa

Do., 08.06.

Wunstorf

ÖDP-Vortrag im Hotel Wehrmann-Blume,
Kolenfelder Str. 86, davor UU-Sammlung

Sa., 10.06.

Hannover

Lister Meile / Lindener Markt

Do., 22.06.
bis Sa. 24.06.

Oldenburg

Universität, Bibliothek
(Do.+ Sa. evtl. Wochenmarkt)

Schulferien!

Mo., 26.06.
bis Sa., 01.07.

Oldenburg

Universität, Bibliothek (Di., Do.+ Sa. evtl. Wochenmarkt)

Schulferien!

 

Letzter Abgabetermin für die Unterschriften beim Wahlleiter 
ist übrigens der 17.07.2017, zuvor müssen wir noch die
Wahlrechtsbestätigungen einholen. Bitte schicke uns daher
Deine privat gesammelten UUen so bald wie 
möglich, spätestens aber bis zum 31. Mai 2017.

Herzlichen Dank für Deine Unterstützung!

     ÖDP

Du hast  noch Fragen?
Ich bin erreichbar über


    Mail michael.falke.oedp@gmail.com oder per

    Telefon Uelzen 0581-99066 

 

 

 

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Hamburg oder Wilhelmshaven?

Genauer gefragt: Tiefwasserhäfen für W`haven UND Hamburg ?

ElbvertiefungUnter dem Aspekt, dass der Jade-Weser-Port gerade mal zu 20 % ausgelastet ist und einladend mit dem Slogan „NO TIDE. NO LIMITS.“ wirbt, verschießt sich auch dem Wirtschafts-Wachstums-Gläubigen die Erkenntnis, warum wir einen zweiten dieser Art brauchen.

Im Bewusstsein, dass wieder einmal ohne Rücksicht auf Mensch und Natur in einem gigantischen Ausmaß im Interesse der Wirtschaft zerstört wird, haben Umweltverbände Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht. Dieses verkündete am 09. Februar 2017, dass der Planfeststellungsbeschluss zur Elbvertiefung in seiner jetzigen Form rechtswidrig ist.

In seiner jetzigen Form …. heißt nichts anderes, als dass die Vertiefung kommt, halt ein wenig später.

Es verwundert, wenn Kläger wie Beklagte von einem Erfolg sprechen. Der gebürtige Wilhelmshavener  Minister Olaf Lies sieht die Aussicht, dass auch Hamburg frei von Tonnage und Tiden Tor für die unsinnig überdrehte und höchst umweltschädliche Weltwirtschaft wird, mit schwachen Argumenten aber umso freudiger,  positiv, Umweltbewusstere freuen sich höchst bescheiden darüber, dass noch nachgebessert werden muss.

Demnach, in feinstem Neudeutsch ausgedrückt, eine Win-win-Situation.

Nicht ganz richtig: Der Steuerzahler wird nach Stuttgart 21und nach dem BER-Desaster mit weiteren Milliarden belastet werden.

Aber viel schlimmer: 100 Kilometer bereits jetzt arg gebeutelter Natur werden über Jahre in eine umweltzerstörende Baustelle umgewandelt, die Schäden an der Elbe und am Umland werden noch größer. Auf Dauer.

 

Wofür? Für nichts und wieder nichts.  
 

Bild Michael Falke

 

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Von Affen und Menschen

BaumDass Affen und Menschen gemeinsame Vorfahren haben, dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Daran können auch die Ewiggestrigen, die Darwin und seine Lehren für das Werk des Teufels halten, wohl auch nichts mehr ändern. Ein Hoffnungsschimmer könnte für die Evolutionsgegner der dekretsüchtige Präsident der USA sein … mal sehen, was sich Tricky-Donald zu diesem Thema einfallen lässt.

Gemeinsame Vorfahren haben wohl auch die ÖDP und andere Parteien, die Frieden, Schutz von Mensch und Tier ganz oben auf ihrer Liste stehen haben. Genauer gesagt, auf der Liste stehen hatten.
Man mag die ÖDP für konservativ halten. Wenn aber man genauer hinsieht, dürfte sie die einzige Partei sein, die die Gegenwart und Zukunft bestens miteinander in ihrem Programm vereint und dabei nicht ihre Ursprünge vergessen hat.

Der Grundfehler im Denken wohl aller Parteien, ÖDP ausgenommen, liegt darin, dass nach wie vor Wirtschaftswachstum gepredigt wird. Und das, obwohl jedem verständigen Menschen klar sein müsste, dass sich eine lebensfähige Zukunft und der brutal gepflegte Konsumismus ohne Wenn und Aber widersprechen.

Die Wurzeln zu vergessen, das ist sicherlich ein Weg, an die Macht, in die Parlamente zu kommen. Eine Zukunft zu versprechen, die ohne grundlegende Änderung unserer Einstellung zum Erhalt unserer Erde eintreten soll, ist gefährlich, da nicht machbar. Eine Abkehr vom Verbrauch und eine Zuwendung zu nachhaltigem Gebrauch … das ist das Gebot der Stunde.

Die ÖDP wird sich von diesem Weg nicht abbringen lassen, sie wird bei ihren Wurzeln bleiben. Auch das ist ein Grund, dass sie für mich die einzig wählbare Partei ist.
 

Michael Falke

 

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So einfach geht das ….

Fleisch
wir halbieren unseren Fleischkonsum und die im Galopp auf uns zukommende Klimakatastrophe ist vielleicht noch abzuwenden.

Nicht der einzige Gewinn, den wir davon hätten:
Unser Unsummen fressendes Gesundheitssystem wäre wieder bezahlbar, da die Hälfte der Zivilisationskrankheiten wegfiele. Der gesündere Mensch ist sicherlich nicht ganz im Sinne der Pharmakonzerne, die sich dann nur noch dumm statt wie bisher dumm und dämlich an den Volkskrankheiten verdienen. Aber die Frage, inwieweit Gesundheit überhaupt in private Hände gehört, ist so oder so zu prüfen, Pfründe sind abzubauen.    
Auch das tagtägliche und von der Mehrheit der Menschen gebilligte Quälen der Tiere könnte auf diese Weise verringert und am Ende sogar beendet werden. Die Massentierhaltung gehört zu den übelsten Sünden, mit denen wir uns an der Natur vergehen.
Damit nicht genug: Eines der ganz großen Probleme unserer Zeit könnte gelöst werden. Hunger als Fluchtursache entfiele, wenn wir nicht ständig wertvolle Nahrungsmittel an unsere Fleischlieferanten verschwenden würden. Ein weiterer Fluchtgrund wäre nicht mehr gegeben: Kriege.
Es ließen sich noch viele Argumente gegen den Fleisch-Verzehr-Wahn aufführen … fangen wir mit einem an und tun etwas für unsere Gesundheit.

So einfach ginge das ….

wenn der Mensch als angeblich vernunftbegabtes Wesen ein klein wenig über den morgigen Tag hinausschauen würde.

Michael Falke

Grafik Michael Falke

 

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Tödliche Keime,
gegen die keine Antibiotika mehr wirken!

ÖDP-Konferenz gegen multiresistente Keime aus Massentierhaltung in Schweinfurt

Atibiotika"Die Handelsabkommen CETA, TTIP und TiSA bedrohen nicht nur viele Arbeitsplätze, sondern verstärken das Problem tödlicher Keime aus Massentierhaltung!", so der Europaabgeordnete der ÖDP, Prof. Dr. Klaus Buchner. Er kämpft gegen die katastrophalen Abkommen, die von der Regierung am Bürger vorbei durchgedrückt werden sollen. In einer Konferenz im Kolping Bildungszentrum in Schweinfurt informiert und diskutiert die ÖDP am 13. Januar 2017 Uhr über das unappetitlichste Thema, das uns die EU gerade einbrockt: "Gefährliche Handelsabkommen! Tödliche Keime, gegen die keine Antibiotika mehr wirken!"
Aus Schongau reist der Experte Dr. Armin Kirschner an. Der Chefarzt der Hauptabteilung Anästhesie und Intensivpflege der Klinik Schongau, gebürtiger Schweinfurter, klärt über die Gefahren auf: "Die Behandlung von Patienten mit Blutvergiftung wird durch den unkritischen Einsatz von Antibiotika bei Mensch und Tier erschwert." 

In der industriellen Massentierhaltung werden massiv Antibiotika eingesetzt. Auch sogenannte Reserveantibiotika, die bei Resistenzen in der Humanmedizin zum Einsatz kommen sollen, werden verwendet. Schon jetzt sterben in Deutschland mehr als 20.000 Menschen, weil Antibiotika nicht mehr wirken. Um zu belegen, dass verantwortungsvolle Landwirtschaft möglich ist und gesunde Produkte von kleinen Höfen und bäuerlichen Familienbetrieben kommen, hat Klaus Buchner den Biobauern Jürgen Schilling aus Rothenburg ob der Tauber nach Schweinfurt eingeladen. Der Vertreter der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft kämpft mit den Familienbetrieben ums Überleben und gegen die Agrarindustrie.

Die Ökologisch-Demokratische Partei tritt seit über 30 Jahren für ein gesundes Leben in einer geschützten Umwelt, eine gerechte Wirtschaftsordnung und direkte Demokratie ein. Zusammen mit BUND Naturschutz, Umweltinstitut München, Katholischer Arbeiterbewegung und Gewerkschaften betreibt sie in Bayern ein Volksbegehren gegen CETA. Mit einem Volksentscheid soll die Bayerische Staatsregierung per Gesetz gezwungen werden endlich die Interessen der Bürger zu schützen. "Wir werden die Staatsregierung zwingen, im Bundesrat für den Schutz der Bevölkerung zu stimmen", gibt sich der Chef der ÖDP Bayern, Klaus Mrasek, kämpferisch.

In Schweinfurt wird die lebensbedrohliche Konsequenz der Handelsabkommen in den Mittelpunkt gestellt. In einer Reihe von Konferenzen werden die ÖDP Bayern und ihr Europaabgeordneter Klaus Buchner auf weitere Bedrohungen im Zusammenhang mit den Handelsabkommen hinweisen.

 

 

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Wölfe in Niedersachsen:
Bereicherung der Artenvielfalt

ÖDP fordert Verbesserung des Wolfsmanagements und besseren Schutz für Nutztierhalter

Nach 150 Jahren des Verschwindens ist der Wolf nach Deutschland und damitWolf auch in die niedersächsischen Wälder zurückgekehrt. Die ÖDP Niedersachsen bekennt sich ausdrücklich zum Lebensrecht der Wölfe in freier Natur. Der Artenschutz dieser bedrohten Tierart hat einen sehr hohen Stellenwert, den es zu erhalten gilt.

Gleichwohl gilt festzustellen, dass auch in Niedersachen Risse von Nutztieren durch Wölfe Anlass zur Besorgnis geben. So wurden im Dezember 2016 in Brockhimbergen (Landkreis Uelzen) mehrere Tiere einer Dammwildherde auf umzäunter Fläche durch „Blutrausch“ (Beuteschlag-Reflex) vom Wolf gerissen, ohne dass er diese vollständig gefressen hat.

„Wir unterstützen eine ausgedehnte Weidetierhaltung und damit eine Verbesserung des Tierwohls in der Landwirtschaft ausdrücklich. Die Weidetierhaltung muss daher effektiv vor dem Wolf geschützt werden,“ fordert der ÖDP-Landesvorsitzende Martin F. Dreß (Bad Zwischenahn). Es kann nicht sein, dass die Nutztierhalter mit diesem Problem allein gelassen werden. Auch die von Umweltminister Wenzel (B90/Grüne) geforderte Einzäunung ganzer Weidetierhaltungs-Betriebe oder gar ganzer Regionen ist nach seiner Ansicht nicht nur unrealistisch, sondern auch unbezahlbar.

Sinnvoller wären hier Beratung und Zuschüsse zur Anschaffung von Herdenschutzhunden, die in vielen Regionen Europas mit Wolfsbeständen erfolgreich eingesetzt werden.
Ein weiteres Problem: Derzeit ist es unter Androhung von Strafe nicht erlaubt, gerissene aber noch lebende Tiere, die qualvoll verbluten, durch einen Gnadenschuss zu erlösen, bevor nicht alle DNA-Spuren gesichert sind. „Das widerspricht meiner Auffassung von Tierschutz!“ kritisiert Dreß.

Zudem benötigen Wölfe sehr große Flächen als Lebensraum, was in einem insgesamt dichtbesiedelten Land wie Deutschland schwierig ist. Gerade deshalb ist es wichtig, die Akzeptanz für den Wolf in der Bevölkerung nicht zu verlieren. Es muss besonders auf verhaltensauffällige Tiere geachtet werden. Eine sorgfältige Beobachtung und eine selektive Besenderung  sollte selbstverständlich sein. Dafür muss es genügend Fachleute geben, die beurteilen können, ob ein Wolf verhaltensauffällig ist, um auch konsequentere Maßnahmen wie eine Vergrämung durchzuführen. In Ausnahmefällen und als letzte Möglichkeit sollte auch die Entnahme eines sogenannten „Problemwolfes“ möglich sein.

Es muss in erster Linie darum gehen, Präventivmaßnahmen zu treffen, um Wolfsübergriffe auf Nutztiere weitestgehend zu verhindern. Gleichzeitig muss es aber auch schnellere Hilfe für die Betroffenen geben. Die potenzielle Gefahr, die vom Wolf ausgeht, darf nicht unterschätzt, aber auch nicht dramatisiert werden. Es muss ein realistisches Bild des Wolfes entstehen, damit der Wolf weiterhin von der Bevölkerung akzeptiert und als Bereicherung verstanden wird.

Martin F. Dreß,
ÖDP Landesvorsitzender

 

Bild Michael Falke

 

 

 

 

Sand - ein knappes Gut

Was ist der meistgebrauchte Rohstoff der Erde? Die Antwort mag überraschen und ist doch naheliegend: Sand und Kies. Diese Zuschlagstoffe, wie sie in der Baubranche genannt werden, haben in puncto Ressourcenverbrauch inzwischen sogar das Wasser überholt.

Sand

Die Menschen denken über Sand nicht viel nach, es sei denn, sie planen gerade ihre nächsten Ferien am Meer. Und doch ist dieser Rohstoff so dominant und allgegenwärtig wie kein anderer. Sand wird nicht nur zur Herstellung von Glaswaren, Fensterscheiben und natürlich Beton verwendet, er steckt auch in Zahnpasta und Kreditkarten, in Mobiltelefonen, Computern und anderen Geräten, die unsere hypervernetzten Gesellschaften am Laufen halten.
Seit jeher gilt Sand als Symbol für unendliche Mengen: „wie Sand am Meer“. Doch nicht alle Sande sind wirtschaftlich nutzbar.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter ÖokologiePolitik Seiten 14-15.


Photo Michael Falke

 

 

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 Ihre Unterschrift bringt die ÖDP auf  den Stimmzettel!

Unterstützen Sie die ÖDP zur Bundestagswahl 2017!

     Bundestagswahl 2017

Wie können Sie der ÖDP helfen?

Um zur Bundestagswahl zugelassen zu werden, benötigen wir allein in Niedersachsen 2000 sogenannte Unterstützungsunterschriften, mit denen der Wähler bekundet, dass er der ÖDP eine Chance geben will, in den Bundestag einzuziehen. Sie sagen damit nicht aus, ob und wen Sie wählen; Wahlen sind natürlich weiterhin geheim, die Bundestagswahl findet erst im Herbst 2017 statt.
Sie können das dafür notwendige Formblatt herunterladen und ausdrucken oder wir schicken es Ihnen auch gerne zu. Jede Unterschrift zählt, jede zur Bundestagswahl in Niedersachsen wahlberechtigte Person kann uns ihre Stimme geben. 
Ihr ausgefülltes und unterschriebenes Formblatt senden Sie bitte an die

ÖDP-Kreisgruppe Uelzen
z.Hd. Michael Falke
Celler Str. 77
29525 Uelzen

Nach Bestätigung Ihres Wahlrechts durch das Einwohnermeldeamt schicken wir es dann an den Landeswahlleiter. Ihre Daten, das versichern wir Ihnen, werden von uns nicht gespeichert und und natürlich nicht missbraucht!

Wir kommen, so gewünscht, auch gerne zu Ihnen und helfen beim Sammeln.

Sollten Sie weitere Fragen, auch zum Programm der ÖDP, haben, schreiben Sie uns … wir melden uns umgehend.

Geben Sie der ÖDP die Chance, den "etablierten" Parteien bei der nächsten Wahl Paroli zu bieten. Wir danken Ihnen im Voraus ganz herzlich für Ihre Unterstützung!

Falls Sie noch Frage haben, bin ich für Sie jederzeit über Tel. 0581-99066 oder über die

    Kontaktseite der ÖDP-Kreisgruppe Uelzen

ansprechbar.

Michael Falke

(Sprecher der ÖDP-Kreisgruppe Uelzen)

 

 

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18 grenznahe Atomkraftwerke bieten ein hohes Risiko

ÖDP fordert Schritte zum Schutz der Menschen

18 grenznahe Kernkraftwerke nutzen für die Notkühlung bereits vorgewärmtes Kühlwasser. Dies aus dem einfachen Grund, weil die Betreiber der Sicherheit der Reaktordruckbehälter nicht mehr trauen. Diese Maßnahmen der AKW-Betreiber stellen nach Wertung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) einen Offenbarungseid dar und machen deutlich, dass diese Atommeiler bereits auf der technischen Sicherheitsreserve laufen.
Atomkraftwerk
Die Reaktordruckbehälter sind für die Reaktorsicherheit existenziell. Versagt ein Reaktordruckbehälter, kommt es zu einer unkontrollierten Freisetzung radioaktiven Materials und der Verstrahlung weiter Landstriche. Die Stähle eines Reaktordruckbehälters haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Durch die Neutronenbestrahlung des Reaktorbetriebs werden sie instabil und bilden Risse. Wird der Stahlmantel eines derart geschwächten Reaktordruckbehälters hohem Druck ausgesetzt, kann er „bersten“. Die Folge wäre eine dramatische Atomkatastrophe, im Ausmaß vergleichbar mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Diese Gefährdungslage tritt nicht nur bei einer Störung im atomaren Teil eines AKWs ein. Auch eine Störung im nicht-atomaren Bereich kann beim Herunterfahren des AKWs eine Notkühlung erforderlich machen und somit zum Bersten des Reaktordruckbehälters führen.

Bei den AKWs, bei denen jetzt das Kühlwasser vorgewärmt wird, sind die ursprünglich geplanten Laufzeiten erreicht oder gar überschritten. Die von den jeweils zuständigen Behörden genehmigten Laufzeitverlängerungen nutzen die technische Sicherheitsreserve der Stähle.
Diese Laufzeitverlängerungen hält die ÖDP nicht nur für unverantwortlich, sondern auch für menschenverachtend. Wird die technische Sicherheitsreserve aufgebraucht, ist zwangsläufig die Atomkatastrophe die Folge. Wenn Reaktordruckbehälter derart risikobehaftet sind, dass das Kühlwasser vorgewärmt werden muss, besteht höchste Alarmstufe, da die Reaktorsicherheit nicht mehr gegeben ist. Ein AKW, das seine maximale Nutzungsdauer überschritten hat, ist stillzulegen.

Die ÖDP verlangt von der Bundesregierung die strikte Anwendung des Atomgesetzes, das den Export von atomarem Brennstoff und Material für Atomanlagen bei Gefährdung der nationalen Sicherheit verbietet. Die Genehmigung der Lieferung atomaren Brennstoffs aus Lingen an die überalterten AKWs ist gesetzeswidrig. Die ÖDP verlangt darüber hinaus von der Bundesregierung, alle rechtlichen Schritte zur Stilllegung der überalterten Atomanlagen auf europäischer Ebene zu ergreifen.
ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler fordert, dass das Auswärtige Amt auf diplomatischer Ebene tätig wird und beispielsweise die Einbestellung der Botschafter zur Berichterstattung nach Berlin veranlasst. „Dies wäre ein Zeichen an die Regierungen der Nachbarstaaten, dass die Bundesrepublik nicht gewillt ist, diese unverantwortliche Gefährdung durch überalterte Atomkraftwerke hinzunehmen“, betont Moseler.

 

Grafik Michael Falke


 

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Auszug aus dem

DAS BREMER MANIFEST


Energie in Bürgerhand.
Wir erzeugen unsere Energie selbst,
klimafreundlich und sozial.
Wir, die BürgerInnen, haben die Energiewende ins Leben gerufen. Trotz Gegenwind von Entscheidungsträgern, die noch immer Klientelpolitik für die Energiekonzerne vorziehen, werden wir die Bürgerenergiewende weiter vorantreiben. Im Netzwerk der Bürgerenergie stecken zu viele Ideen, als dass wir uns von der historischen Chance einer dezentralen und demokratischen Energiewende abbringen lassen. Wir waren bisher maßgeblicher Treiber der Energiewende und werden dies auch weiterhin sein. 

Auszug aus dem Bremer Manifest, lesen Sie weiter unter

http://www.bremer-manifest.de/start/

 

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ÖkologiePolitik

Ausgabe November 2016 - Inhaltsverzeichnis

 

UMSCHAU 

Ökolumne: Globale Handelsabkommen 4 
Umwelt & Gesellschaft 5
Bücher 8

TITELTHEMA: RESSOURCENWENDE 

Dematerialisierung: „Die Wurzel unserer Umweltprobleme anvisieren“Interview mit Prof. Dr. Friedrich Schmidt-Bleek 10
Maßnahmen: „Mit Steuern Ressourcen steuern“ Interview mit Kai Schlegelmilch 12
Rohstoffe: Sand, ein knappes Gut von Kiran Pereira 14 
Baumaterialien: Lösungen sind längst da von Günther Hartmann 16 
Boden: Grundsteuer-Reform gegen Flächenfraß von Dr. Ulrich Kriese 18 
Stadtentwicklung: Lernen von Neapel von Günther Hartmann 20
Biodiversität: Umsteuern mit Citizen Science von Dr. Anett Richter 24
Kreislaufwirtschaft: Ökonomie ohne Abfall von Annette Jensen 26 
Reparatur-Initiativen: Längere Nutzung bedeutet weniger Verbrauch von Linn Quante 30 
Geld: Eine knappe Ressource – oder doch nicht? von Günter Grzega 32 

FAMILIE & SOZIALES 

Kindererziehung und Beruf: „Für Mütter ist es schwerer geworden“ Interview mit Alina Bronsky und Denise Wilk 36
Elternarbeit und Rentenanspruch: Diskriminierung der Mütter von Dr. Johannes Resch 38 

AUSLAND 

Brexit: Quo vadis, EU? von Paul Holmes 40 
Iran: Wo Menschenrechte nicht geachtet werden von Prof. Dr. Klaus Buchner 44 

ÖDP INTERN 

An alle Mitglieder von Gabriela Schimmer-Göresz 46
Neues aus dem Bundesverband von Dr. Claudius Moseler 47 
Neues aus dem Europaparlament von Prof. Dr. Klaus Buchner 48 
Verbände 50 
Neues aus der ÖDP 57
Presseticker 68 

 

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         ÖDP

Unterstützen Sie die ÖDP zur Bundestagswahl 2017!
Wie können Sie der ÖDP helfen?
Wir benötigen für jede Landesliste bis zu 2000 Unterstützungsunterschriften. Bitte verwenden Sie nur das Formular für die jeweilige Landesliste, in dem Sie Ihren Hauptwohnsitz haben. In einigen Wahlkreisen werden wir auch Direktkandidatinnen bzw. -kandidaten aufstellen, diese benötigen 200 Unterstützungsunterschriften. 
Bitte beachten: Bei jeder Wahl darf man nur einen Direktkandidaten und eine Landesliste für eine Partei unterstützen. 
Drucken sie es bitte aus und tragen Sie Ihre Anschrift, Ihr Geburtsdatum, den Ort und das Datum leserlich ein. Erst durch Ihre Unterschrift wird das Dokument gültig. Danach senden Sie uns das Dokument zu. Den Rest erledigen wir gern. Wir weisen Sie nochmals auf den Datenschutz hin. Ihre Daten werden von uns nicht gespeichert und auch nicht an Dritte weitergegeben. Das vom Rathaus bescheinigte Dokument erhält der zuständige Wahlleiter. Sollten Sie Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. 
Geben Sie uns die demokratische Chance an der Wahl teilzunehmen.

Wir sammeln in
Oldenburg
Unterstützungs-Unterschriften für den Antritt zur Bundestagswahl

Nächster Infostand der ÖDP Niedersachsen am Samstag, den 15. Oktober 2016 von 10:00 bis 16:00 Uhr in der Fußgängerzone von Oldenburg. (Lange Str. 83, Ecke Elisenstr., vor der Oldenburgischen Landesbank).
Auch hier freuen wir uns auf Sie, auch hier sind wir gerne zu Gesprächen mit Ihnen bereit!

Ihr
Iko Schneider

Weitere Informationen und das Formular Unterstützugsunterschrift finden Sie unter
http://www.ödp-niedersachsen.de

 

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Zum Tag der Deutschen Einheit

Die Generation, die diese schrecklichste Zeit in Deutschland erleiden musste, diese Zeit, die furchtbares Unglück über so viele Völker brachte, hat uns Mahnungen wie den abgebildeten Brief hinterlassen. Es ist an uns, die drohende Wiederholung der Geschichte zu verhindern. Heute, am Tag der Deutschen Einheit, gedenken wir auch des Endes dieses Grauens und müssen feststellen, dass es wieder Menschen gibt, die blindwütig auf den braunen Abgrund zusteuern … wir müssen uns ihnen entgegenstellen, auch helfen, ihren Irrweg zu erkennen.

Gegen rechts

 

Repro Michael Falke

 

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ÖDP-Forderungen zum Tierschutz

 

Tiere sind Mitgeschöpfe und keine seelenlosen Waren; daher gibt es keine ethische Rechtfertigung, Tiere einfach zu „verbrauchen“, zu „produzieren“, gentechnisch zu verändern oder zu misshandeln. Der Mensch hat kein Recht, die Arg- und Wehrlosigkeit seiner Mitgeschöpfe auszunutzen. Dem Artensterben ist weltweit Einhalt zu gebieten.

 

 

 

 

 

Rechtsstatus der Tiere

Tiere sind keine Sachen. Sie haben einen eigenen Rechtsstatus als Lebewesen. Als Konsequenz daraus sind Tierquälerei und Tierdiebstahl als Straftatbestände neu zu fassen sowie schärfer als bisher zu bestrafen.

Tierversuche

Verbot aller physisch oder psychisch quälerischen und leidvollen Experimente an und mit Tieren.

Tierhaltung, Tierzucht, Tierhandel

Wesentlich wirksamere Kontrolle von Tierhaltung, Tierzucht und Tierhandel. Verbot von Qualzüchtungen, der Pelztierzucht, des Versuchstierhandels sowie artwidriger und qualvoller Veranstaltungen mit Tieren.

Washingtoner Artenschutzabkommen

Einfuhr- und Handelsverbot für Pelze und Reptilleder sowie für Produkte von Tieren, die unter das „Washingtoner Artenschutzabkommen“ fallen, z.B. Elfenbein, Horn vom Rhinozeros. Europaweites Einfuhr- und Handelsverbot für Produkte, die auf tierquälerische Art und Weise gewonnen werden, wie z.B. Gänsestopfleber, Froschschenkel, Schildkrötenfleisch, Haifischflossen u.a.

Schlachtviehtransporte

Schlachtviehtransporte nur vom Erzeuger zu einem nahe gelegenen Schlachthof. Kein Transit von Schlachttieren durch die Bundesrepublik.

Schlachtung

Ausnahmsloses Verbot der Schlachtung ohne Betäubung und strengere Kontrollen der Schlachtmethoden in Schlachthöfen und bei Hausschlachtungen.

Intensivhaltung in der Gastronomie

Verbot der Intensivhaltung und quälerischer Tötung von zum Verzehr bestimmten Tieren in Geschäften und Gaststätten (z.B. Hummer).

Jagdmethoden

Verbot tierquälerischer Jagdmethoden, der quälerischen Fallenjagd sowie Verbot von Herstellung, Verkauf und Besitz von entsprechenden Fanggeräten (z.B. „Schwanenhals“).

Tierheime

Wesentlich bessere finanzielle und materielle Unterstützung von Tierheimen.

Aussetzen von Haustieren

Das Aussetzen von Haustieren ist schärfer als bisher zu verfolgen.

Tierschutzbeauftragte

Da Tiere ihre Interessen nicht selbst vertreten können, müssen Bund, Länder und Kommunen qualifizierte und unabhängige Tierschutzbeauftragte bzw. Tierschutzbeiräte, sofern nicht schon geschehen, mit dieser Aufgabe betrauen. Diese müssen aber über entsprechende rechtlich verbindliche Kompetenzen verfügen.

Fischfangquoten

Fischfangquoten sind so zu senken, dass der Erhalt der Art sicher gewährleistet wird. Darüber hinaus ist der Beifang radikal zu senken.

Massentierhaltung

Die ÖDP lehnt Massentierhaltung strikt ab. Sie tritt ein für eine zukunftsfähige und nachhaltige Nutztierhaltung auf bäuerlichen Betrieben - gegen Agrarfabriken. Die ÖDP schließt sich den Forderungen des Netzwerks „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ an:
Agrarsubventionen müssen strikt an Leistungen für den Tier- und Umweltschutz gekoppelt werden. Die Tierschutzstandards sind anzuheben. Bei der Planung neuer Ställe müssen die Bürger deutlich besser als bisher beteiligt werden. Die Tierhaltungsformen müssen auf allen Lebensmitteln gut sichtbar angegeben werden entsprechend dem Vorbild der Eierkennzeichnung. Die regionale Futtermittelerzeugung muss gestärkt werden und heimische Futtermittel müssen ohne Gentechnik produziert werden. Importierte tierische Lebensmittel, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln erzeugt wurden, müssen verbindlich gekennzeichnet werden.

 

Foto Michael Falke

 

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„SPD-Konvent absolut naiv!“

ÖDP-Chefin kritisiert grünes Licht des SPD-Konvents zu CETA

Trotz massiver öffentlicher Kritik an dem geplanten Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, geäußert durch hunderttausende Demonstranten am vergangenen Wochenende, hat der Parteikonvent der SPD für CETA gestimmt. Die Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Gabriela Schimmer-Göresz, kritisiert das Ergebnis des SPD-Konvents scharf: „Der Gesichtsverlust von Gabriel konnte abgewendet werden, das Risiko, das von CETA ausgeht, hingegen bleibt. Die Sozialdemokraten sind absolut naiv, was die Hoffnung auf Nachbesserungen angeht“.
ÖDP DemoDie EU-Kommission habe Änderungen am eigentlichen Vertragstext ausgeschlossen. Das Plädoyer des SPD-Konvents, mittels einer rechtsverbindlichen Zusatzerklärung zum Vertrag noch bestimmte Klarstellungen zu erreichen, bleibt, so die ÖDP-Vorsitzende, reines Wunschdenken. Und selbst wenn es gelänge, im parlamentarischen Verfahren noch Änderungen zu erreichen, stehe dem zunächst die vorläufige Anwendung entgegen. Es könnten Jahre ins Land gehen bis die am stärksten in der Kritik stehenden Punkte des Abkommens, wie beispielsweise der Investitionsschutz und das Vorsorgeprinzip aus europäischer und deutscher Sicht zufriedenstellend und annehmbar geregelt wären. SPD-Chef Gabriel, der nur mit Unterstützung durch die kanadische Handelsministerin Freeland den Konvent mehrheitlich überzeugen konnte, wisse ganz genau, dass im EU-Parlament eine neoliberale Mehrheit sitze, die keinerlei Interesse an Nachbesserungen zu dem Abkommen haben werde, so Schimmer-Göresz.
Auch die Gewerkschaften lässt Schimmer-Göresz nicht ungeschoren davonkommen. Sie hätten sich im machtpolitischen Spiel von Gabriel ebenfalls veräppeln lassen. Der SPD-Konvent sei zudem für die Öffentlichkeit ebenso intransparent gewesen wie die bisherigen Verhandlungen über das CETA-Abkommen selbst.
Eine SPD, die ab 2017 mit der Alternative zum neoliberalen Mainstream ernst machen wolle, müsse sich von Sigmar Gabriel als Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidat verabschieden. „Alle Sozialdemokraten mit einem global tickenden Herz für die sozial Schwachen und den Erhalt unserer Umwelt sind bei der ÖDP herzlich willkommen!" Gabriel opfert sozialdemokratische Ideen weiter den Interessen der Großkonzerne und deren Aktionären“, so Schimmer-Göresz.
Abschließend stellt die ÖDP-Vorsitzende klar: „Wir wollen globalen Handel aber zu fairen Bedingungen ähnlich dem Alternativen Handelsmandat. CETA, TTIP und TiSA sind  das Gegenteil von dem, was sich sozial gerechte und demokratische Gesellschaften wünschen können!“

 

Bild: ÖDP Baden-Württemberg. Demonstranten der ÖDP auf den bundesweiten Protesten gegen TTIP & CETA am vergangenen Wochenende.

 

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Angelika Demmerschmidt über die Gefahren der Massentierhaltung
„Agroindustrielle Tierhaltung ist wesentliche Brutstätte für antibiotikaresistente Keime“


Über die Gefahren der Massentierhaltung und die steigende Zahl von Antibiotikaresistenzen Massentierhaltungsprach Angelika Demmerschmidt, Referentin für Kommunikation und Medien des Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner (Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei, ÖDP), bei ihrem Vortrag am vergangenen Mittwochabend im Gasthaus Pöppel in Irnsing. So führt die breite Anwendung von Antibiotika in der industriellen Massentierhaltung zu einer steigenden Zahl von multiresistenten Keimen, den sogenannten Krankenhauskeimen (MRSA – Methicillin resistenter Staphylococcus aureus). „Multiresistente Keime aus der Landwirtschaft werden in Besorgnis erregendem Ausmaß auf den Menschen übertragen. Dadurch werden unsere Antibiotika zunehmend wirkungslos“, so Demmerschmidt. Jedes Jahr sterben weltweit – in steigendem Maße – Menschen an Infektionen, weil Antibiotika nicht mehr wirken. Wenn gegen diesen Umstand nicht schnellstens etwa unternommen wird, könnten nach einer Studie des Universitätsklinikums Berliner Charité im Jahr 2050 weltweit mehr Menschen an Antibiotikaresistenzen sterben als an Krebs. Das wäre die Rückkehr ins medizinische Mittelalter.

„In der Massentierhaltung werden große Mengen Antibiotika vorbeugend eingesetzt. Wegen der nicht artgerechten Tierhaltung würden die Tiere ansonsten krank werden. Die dadurch entstehenden multiresistenten Keime gelangen über die Gülle auf die Felder und damit auch ins Grundwasser“, klärte die Referentin auf. Ein Mensch, der mit dem Keim besiedelt ist, zeigt in der Regel keine Krankheitssymptome. Überträgt er jedoch diesen Keim auf einen kranken oder geschwächten Menschen (überwiegend im Krankenhaus oder anderen medizinischen Einrichtungen), führen solche Infektionen immer häufiger zu Multiorganversagen mit Todesfolge. Doch die verantwortlichen Politiker verschließen die Augen und unternehmen viel zu wenig. Viele aus Ahnungslosigkeit, viele vor allem aus Gründen des wirtschaftlichen Profits in ihrer Region und aus Sorge um die Arbeitsplätze. „Mitteilungen, nach denen der Antibiotikaeinsatz in der Landwirtschaft verringert wurde, sind irreführend. Es werden von den Tierärzten zwar geringfügig weniger Tonnen Antibiotika verschrieben, dafür setzen sie nun aber hochwirksame Breitband-Antibiotika ein, welche viel stärker wirken“, betonte die Referentin.

Demmerschmidt wies auf die Warnungen des Europaabgeordneten hin, dass durch die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA weitere Millionen Tonnen billiges Massenfleisch aus industrialisierter Tierhaltung auf den europäischen Markt kämen. Wie die jüngsten Enthüllungen der TTIP-Verhandlungspapiere zeigten, wollen die USA auch Gen- und Hormonfleisch in die EU exportieren. Die Referentin unterstrich, dass Prof. Buchner ein Umdenken in Politik und Gesellschaft fordert. „Wir müssen wegkommen von der industriellen Landwirtschaft. Als Sofortmaßnahme muss es ein Verbot von Reserve-Antibiotika in der industriellen Massentierhaltung geben. Es dürfen keine Antibiotika vorbeugend an gesunde Tiere verabreicht werden. Stattdessen müssen wir zurückkehren zu einer artgerechten Tierhaltung auf Weiden. Die Förderung von Großmastanlagen muss eingestellt werden, letztendlich muss die Massentierhaltung in ihrer jetzigen Form abgeschafft werden.“

Landratskandidatin Birgit Wack (ÖDP) wies darauf hin, dass bewusst der Neustädter Ortsteil Irnsing als Veranstaltungsort des Vortrages von Frau Demmerschmidt gewählt wurde, weil hier bekanntlich die massive Erweiterung einer bestehenden Ferkelmastanlage geplant ist. Es wurde deswegen eine Bürgerinitiative gegründet, dessen Vorsitzender Eduard Liedl bei dem Vortrag anwesend war. Die Irnsinger wollen den Weg hin zur industriellen Massentierhaltung nicht ohne Hinterfragen und Protest hinnehmen. Viele neue Argumente gegen konventionelle Masttieranlagen hat Frau Demmerschmidt aufgezeigt. Auf die Frage einer Besucherin, ob durch einen Spaziergang in der Nähe eines Schweinestalls, der Antibiotika auch bei gesunden Tieren einsetzen muss und keine Filtereinlage gegen die multiresistenten Keime hat, dazu führen könne, dass man diesem Keim auch ausgesetzt ist, antwortete Demmerschnidt „ja, nach jetzigen Erkenntnissen ist dies möglich“. Durch das Ausbringen verseuchter Gülle, kann sogar auch Salat etc. befallen werden. Multiresistente Keime sind also auch eine Gefahr für Vegetarier. Im Landkreis Kelheim mit seinen zwei Krankenhäusern muss ein Umdenken stattfinden, so Landratskandidatin Birgit Wack: „Die industrialisierte Tierhaltung  gefährdet in hohem Maß die Genesung von Krankenhauspatienten. Das Personal der Krankenhäuser muss sich zwangsläufig immer mehr mit der Problematik der multiresistenten Keime beschäftigen.“

Angelika Demmerschmidt ist Referentin für Kommunikation und Medien des ÖDP - Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner und leitet die Kampagne „Klaus graust’s“ gegen Massentierhaltung und multiresistente Keime. Prof. Dr. Klaus Buchner war von 2003 bis 2010 Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Bei der Europawahl im Mai 2014 wurde der heute 75jährige Münchner ins Europäische Parlament gewählt. Er ist dort Mitglied der Fraktion Grüne/Europäische Freie Allianz.

Bild von links nach rechts: Referentin Angelika Demmerschmidt, Mainburgs ÖDP-Ortsvorsitzender Bernd Wimmer, ÖDP-Landratskandidatin Birgit Wack, Vorsitzender der BI Irnsing Eddi Liedl

 

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Wir brauchen Ihre Unterstützung!

BundestagswahlUm zur Bundestagswahl zugelassen zu werden, benötigen wir allein in Niedersachsen 2000 sogenannte Unterstützungsunterschriften, mit denen der Wähler bekundet, dass er der ÖDP eine Chance geben will, in den Bundestag einzuziehen. Sie sagen damit nicht aus, ob und wen Sie wählen; Wahlen sind natürlich weiterhin geheim, die Bundestagswahl findet erst im Herbst 2017 statt.
Sie können das Formblatt herunterladen und ausdrucken oder wir schicken es Ihnen auch gerne zu. Jede Unterschrift zählt, jede zur Bundestagswahl in Niedersachsen wahlberechtigte Person kann uns ihre Unterstützung geben. 
Ihr ausgefülltes und unterschriebenes Formblatt gelangt ausschließlich zu Ihrer Gemeinde zwecks Bestätigung Ihrer Wahlberechtigung und dann an den Landeswahlleiter. Ihre Daten, das versichern wir Ihnen, werden von uns nicht gespeichert und auf keinen Fall missbraucht.
Wir kommen, so gewünscht, auch gerne zu Ihnen und helfen beim Sammeln. Oder würden Sie uns beim Sammelne helfen wollen?
Sollten Sie weitere Fragen, auch zum Programm der ÖDP, haben, schreiben Sie uns … wir melden uns umgehend.
Geben Sie der ÖDP die Chance, den "etablierten" Parteien bei der nächsten Wahl Paroli zu bieten. Wir danken Ihnen im Voraus ganz herzlich für Ihre Unterstützung!

 
Grafik Michael Falke

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Landesparteitag in Hannover: Teilnahme an der Bundestagswahl beschlossen.
Iko Scheider (Hannover) Spitzenkandidat


Iko Schneider

 

Auf dem außerordentlichen Landesparteitag der niedersächsischen ÖDP in Hannover wurde die Teilnahme an der Bundestagswahl 2017 einstimmig beschlossen. Die Landesliste wurde mit folgenden Kandidatinnen und Kandidaten in entsprechender Reihenfolge (Listenplätze) aufgestellt:

Platz 1:       Iko Schneider, Bankkaufmann, Hannover

 

 

 

Platz 2:       Andreas Roling, Krankenpflegelehrer, Nordhorn
Platz 3:       Klaus-Joachim Arndt, Dipl.-Ing., Fachlehrer, Braunschweig
Platz 4:       Inga Brettschneider, Dipl.-Betriebsw. i.R., Bad Zwischenahn
Platz 5:       Ulrich Brehme, Prüfingenieur, Osnabrück
Platz 6:       Marion Fick-Tiggers, Technische Agentin, Wiesmoor
Platz 7:       Harald Biester, Industriemeister, Nordhorn

Niedersachsenweit müssen in den nächsten Monaten 2000 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden, sie sind Voraussetzung für die Teilnahme an der Wahl. Der ÖDP-Landesvorsitzende, Martin F. Dreß (Bad Zwischenahn), betonte die Notwendigkeit eines vollständigen Politikwechsels: „Wir müssen weg vom neoliberalen, tödlichen Wachstumsdogma! Unsere Devise lautet: Mensch und Planet vor Profit! Die ÖDP strebt die Veränderung zu einer Gemeinwohlökonomie an.“

 

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Nur Firmenspendenfreiheit sichert politische Unabhängigkeit!
ÖDP kritisiert Spitzenpolitiker der Grünen für Kooperation mit Airbus
Spenden
Spitzenpolitiker von Bündnis 90/Die Grünen pflegen enge Kontakte zum Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus. In einer PR-Broschüre werben Cem Özdemir, Anton Hofreiter oder Katrin Göring-Eckardt indirekt auch für die Arbeit des Konzerns und umweltschädliches Fliegen. „Mit der Publikation Oben - Ihr Flugbegleiter" wollen Heinrich-Böll-Stiftung und Airbus Group Einsichten in den aktuellen Stand der technischen Entwicklungen und in die politische Debatte um eine nachhaltige Zukunft des Fliegens bieten“, heißt es in einer Ankündigung, als sei die Stiftung Teil einer Forschungsdenkfabrik des Unternehmens.

Für Gabriela Schimmer-Göresz, Bundesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), ist dies ein weiterer trauriger Beweis, dass sich die Grünen immer weiter von ihren einstigen Idealen entfernen. „Damit fallen sie einmal mehr der Ökologiebewegung in den Rücken!“, so Schimmer-Göresz und verweist auf die Unbestechlichkeit der ÖDP, die sich selbst Firmenspendenfreiheit verordnet hat.
„Besonders skandalös finde ich, dass hier mit einem Rüstungskonzern ohne Berührungsängste zusammengearbeitet wird. Mir sträubten sich ja schon die Haare, als Kretschmann die Grünen zur Autofahrerpartei mit Sympathie für TTIP machte. Nun zeigt sich, dass der Einfluss von Unternehmen bei den Grünen keine Grenzen mehr zu kennen scheint. Das lässt sich auch an den finanziellen Zuwendungen und an den Parteitags-Sponsoren ablesen“, so Schimmer-Göresz. Die ÖDP-Chefin betont, dass die ÖDP seit ihrer Gründung keinerlei Spenden von Unternehmen annimmt. „Gespräche mit einem Konzern sind das Eine – Werbebroschüren dieser Art finde ich dagegen unerträglich“, so die Meinung von Schimmer-Göresz.
Im Abkommen der Weltklimakonferenz von Paris findet der Flugverkehr keine Erwähnung. Die Luftfahrtindustrie feierte dies als Freiflugschein in die Verantwortungslosigkeit. Dass dies nun indirekt Unterstützung durch eine grüne Partei erfahre, sei der wahre Skandal. Eine glaubwürdig ökologische Partei hingegen müsse sich für ein Ende aller Luftverkehrssubventionen stark machen.


Schimmer-Göresz: „Nachhaltigkeit im Luftverkehr ist ein Mythos.“

01.06.2016
Grafik ÖDP Bundespressestelle

 

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Dr. Johannes Resch (ÖDP):

"Rentenpolitik aus dem Tollhaus"


Resch, JohannesDie aufgrund des 2004 eingeführten „Nachhaltigkeitsfaktors“ künftig sinkenden Rentensind wieder aktuelles Thema. Es wird die drohende Altersarmut, die vor allem weiblich sei, beklagt.
Der stellvertretende Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V., Dr. Johannes Resch, dazu: “Von allen Bundestagsparteien sind heute Konzepte zu hören, die eigentlich nach Schilda gehören. So sollen Eltern, besonders Mütter, noch mehr voll erwerbstätig werden. Aber je mehr Eltern zu voller Erwerbstätigkeit gedrängt werden, desto weniger Kinder werden sie bekommen und desto brüchiger wird dann unser Rentensystem. Ebenso könnte auch den Bauern empfohlen werden, sie sollten ihre Saatkartoffeln essen, um satt zu werden.

Nachhaltigkeit sieht anders aus.“

Resch weiter:“ Die Minderbewertung der elterlichen Erziehungsarbeit bei Überbewertung der Erwerbsarbeit ist eine Erfindung des Marxismus*, wurde aber durch die Rentenreform 1957 von der konservativen Adenauer-Regierung in Gesetzesform gegossen. Heute wird diese Erwerbsideologie vor allem von der neoliberalen Profitgier weniger Kapitalbesitzer gespeist. So besteht zurzeit eine unheilige Allianz von marxistischem, konservativem und neoliberalem Denken zum Nachteil von Eltern und Kindern. Alle drei Denktraditionen wurzeln im überheblichen Denken von Männern, die die überwiegend von Frauen geleistete Erziehungsarbeit gering schätzen. Eine Gleichberechtigung von Eltern und besonders von Müttern wird erst möglich werden, wenn die elterliche Erziehungsarbeit der herkömmlichen Erwerbsarbeit gleichgestellt wird. Auch unser Rentensystem kann nur so wieder stabilisiert werden. Schließlich ist die Erziehungsarbeit der Eltern von heute der einzige echte Beitrag für die gesetzlichen Renten ihrer Generation. Denn: Die von den heute Erwerbstätigen eingezahlten Gelder werden im Umlageverfahren direkt an die heutigen Rentner ausbezahlt. Angespart wird nichts. Auch Alterssicherung durch Steuern muss von der nachwachsenden Generation bezahlt werden“.
Fazit: Eine „große Rentenreform“ kann nur bedeuten: Gleichstellung von elterlicher Erziehungsarbeit mit herkömmlicher Erwerbsarbeit bei Lohn und Rentenanspruch. Auch Erwerbstätige ohne Kinder sollten sich an der Finanzierung ihrer eigenen Rente beteiligen. Beim heutigen Recht müsste ein Elternteil 9 Kinder erziehen, um eine Rente in Höhe der Grundsicherung zu „erwerben“, wobei aber im Gegensatz zur Erwerbsarbeit nicht einmal ein Lohn gezahlt wird.


27.04.2016

* Marx, Engels, Werke (MEW), Band 4, S. 373, Nr. 8: „Erziehung sämtlicher Kinder, von dem Augenblicke an, wo sie der ersten mütterlichen Pflege entbehren können, in Nationalanstalten und auf Nationalkosten. Erziehung und Fabrikation zusammen."

 

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EU-Kommission darf Genehmigung für Glyphosat auf keinen Fall verlängern!

ÖDP fordert: Das Vorsorgeprinzip ernst nehmen und konsequent anwenden!


Glyphosat, das höchst umstrittene und am häufigsten genutzte Pestizid, darf nach Auffassung der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) durch die EU-Kommission nicht für weitere 15 Jahre zugelassen werden. „Wer das Vorsorgeprinzip ernst nimmt, der muss dem kleinen Wörtchen „wahrscheinlich“ in der Bewertung der Weltgesundheitsorganisation Vorrang geben vor rein kommerziellen Interessen“, so die Bundesvorsitzende Gabriela Schimmer-Göresz. Die Weltgesundheitsorganisation hatte Glyphosat als erbgutschädigend und wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft. Es stehe zudem im Verdacht, in das Hormonsystem einzugreifen und die Fruchtbarkeit zu schädigen.

„Auch wenn die Untersuchung verschiedenster Stoffe, wie beispielsweise das Trinkwasser oder aktuell das „flüssige Nahrungsmittel“ Bier lediglich kleine Mengen an Rückständen aufweisen, muss Schluss sein mit der flächendeckenden Belastung der Böden, des Grundwassers, einer Vielzahl von Lebensmitteln und des letzten Gliedes in der Nahrungskette", so Schimmer-Göresz. Der Nachweis von Glyphosat im menschlichen Urin sei ein deutlicher Warnhinweis und die Schädlichkeit für die biologische Vielfalt ein deutliches Signal, um die Genehmigung so lange auszusetzen, bis die letzten offenen Fragen eindeutig geklärt seien.

Das Vorsorgeprinzip ist, so Schimmer-Göresz, eine der wichtigsten Säulen des Umweltschutzes. Seine Umsetzung erfordere, dass immer wieder neue Erkenntnisse aufgenommen und auf diese reagiert werden müsse.
Schimmer-Göresz: „Eine Genehmigung für weitere 15 Jahre Gifteinsatz auf unseren Äckern darf es nicht geben. Die Warnungen müssen in einem Glyphosat-Stopp münden, damit wir nicht in einigen Jahren die leidvollen Lehren ziehen müssen!“

Grafik Michael Falke

 

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Wie eine Gesellschaft mit Tieren umgeht, sagt viel über ihr ethisches Grundgerüst aus

               Tierschutz

Wir treten für ein stetiges Verbessern des Tierschutzes ein. Tiere haben Rechte und brauchen eine Lobby. Wir setzen uns für artgerechte Tierhaltung ein und sind entschieden gegen Massentierhaltung und überlange Tiertransporte. Wir fordern ein Verbot aller physisch und psychisch quälerischen und leidvollen Experimente an und mit Tieren. Wir fordern, ein Forschungsinstitut einzurichten, das Alternativen zu Tierversuchen entwickelt und fördert.

 

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Anders mit der Welt umgehen

Wir stellen uns den drängenden Herausforderungen unserer Zeit: Fortschreitender Klimawandel, gegenwärtige Wirtschaftskrise, gesellschaftliche Umbrüche und den damit einhergehenden gestiegenen Anforderungen an jeden Einzelnen.

          Umwelt ödp

Wir übernehmen Verantwortung für unsere Gesellschaft, unsere Erde, für die eigene Generation und die kommenden Generationen. Die ÖDP-Mitglieder schöpfen die Kraft für ihren politischen Einsatz und ihre Kreativität aus der Überzeugung, sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen einzusetzen.

 

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